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Hamburger Abendblatt am 19.05.2010
Stader Tageblatt am 20.04.2010
Erdal lässt die Haare glänzen Vor dem großen Auftritt beim Latein-Turnier in Fredenbeck: Ein Blick hinter die Kulissen der TFG Stade
FREDENBECK. Die meisten Menschen nehmen die schwarze Creme, um ihre Schuhe damit zu polieren. Bei der Tanz- und Formations-Gemeinschaft Stade wandert die zähe Paste in die Haare. So werden dank Erdal aus Blondinen "Latinas". Gleiches Aussehen ist Voraussetzung im Formationstanz. Sportlich geht es vor allem um Synchronität. Den Einsatz der TFG mit Haut und Haar beim Heimturnier in der Oberliga Latein belohnten die Wertungsrichter mit Platz vier.
Schon Stunden vor dem Start des Oberliga-Turniers mit neun Teams in der Fredenbecker Geestlandhalle hat die TFG Stade als Gastgeber einen Klassenraum in der benachbarten Schule bezogen. Die Schminkutensilien sind ausgebreitet, alles für den großen Auftritt liegt parat. Die Herren der Latein-Formation sehen aus wie eben erst aus dem Karibikurlaub zurückgekehrt. Allerdings ist die Bräune ebenso aus der Tube wie das Schwarz der Haare. "Drei Tage vor dem Turnier muss der Selbstbräuner aufgetragen werden", sagt Christian Robohm. Und genauso lange dauert es, bis die nordische Blässe der Tänzer wieder die Oberhand gewinnt.
Die Damen haben glitzernde Ornamente ins Haar gesteckt. Für einen möglichst ähnlichen Augenaufschlag sorgen falsche Wimpern. Dass es einem mit diesen Extrem-Vorhängen erst einmal sprichwörtlich dunkel vor Augen wird, ist Gewohnheitssache. Was aus der Nähe betrachtet übertrieben aussieht, verfehlt seine Wirkung auf dem Parkett nicht. Nur die Formation, die den einzelnen Tänzer vergessen macht und als Einheit überzeugt, schafft es ins Finale. Stade ist dabei.
Pussycat Dolls heißt das Programm der Stader, die ihren Fans in Fredenbeck schrille Begeisterungsschreie entlocken. Fast 800 Tanzsportfreunde verfolgen das Oberliga-Latein- und das Regionalliga-Standard-Turnier zuvor. Bei Walzer, Tango und Co siegt das Team des Braunschweiger TSC. Bei den Lateintänzern hat am Ende der Spitzenreiter der Liga, OTK Siemensstadt Berlin, die Nase vorn - vor dem 1. Latein Team Kiel. Beide präsentieren fließende Programme mit vielen Schwierigkeiten. Dahinter folgen die Lokalmatadoren der Region: TSK Buchholz 08 vor der TFG Stade. TFG-Trainer Alexander von Contzen ist am Ende zufrieden. Und die Tänzer feiern - nachdem sie mit drei Haarwäschen ihre Naturfarbe zurückerlangt haben. Faschings-Haarfarbe würde übrigens auch gehen, ist aber auf Dauer zu teuer. Und so setzen viele Tänzer auf Erdal und folgende Pflegeanleitung: "Einfach richtig aufschäumen und ausspülen", sagt Nadine Siliacks. (mf)
20.04.2010
Stader Tageblatt am 15.04.2010
Hier der Link zum Artikel:
Presseartikel vom 15.4.2010
Stader Tageblatt am 09.03.2010
Podestplatz verfehltTFG Stade erreicht in Verden nur den vierten Platz
STADE/VERDEN.. Mit großen Hoffnungen reiste das B-Team der TFG Stade nach Verden, zum zweiten Turnier der Landesliga Nord Latein C. Am Ende blieb der vierte Rang.
"Nicht wach und nur wenig konzentriert", urteilte Trainer Max Norbach nach der ersten Probe. Mit Turnierbeginn zeigte Stade jedoch eine gute Leistung. Die Vorrunde reichte klar, um sich für das Finale zu qualifizieren. Etwa 50 mitgereiste Fans bildeten einen starken Block auf der Tribüne. Etwas übermotiviert gelangen aber nicht alle Schwierigkeiten der anspruchsvollen Choreografie "Pussycat Dolls". "Zwei Punkte trennen uns von den Qualifizierungsrängen. In den kommenden drei Turnieren ist noch alles offen", so Trainer Jens Wiebusch. Das nächste Turnier findet am 11. April in Walsrode statt. Einen Tag vorher tritt dort das Stader A-Team in der Oberliga Nord Gruppe B an.
Stader Tageblatt am 18.02.2010
Kein Tanz auf die Podestplätze
TFG Stade: Turnierwochenende endet für A- und B-Team jeweils mit Platz vier STADE. Die beiden Teams der TFG Stade hatten sich für das Turnierwochenende viel vorgenommen. Mehr als jeweils Rang vier sprang allerdings dabei nicht heraus.
Das B-Team startete in Alfeld in die neue Landesliga-Saison und hoffte auf Medaillenränge. "Durchgänge wie im Training", forderte das Trainer-Team Max Norbach, Jens Wiebusch und Sascha Wetekam. Im Finale bestätigte das B-Team die gute Leistung der Vorrunde mit einem starken Durchgang ohne sichtbare Bildfehler. Die erste Wertung der Saison: Platz vier hinter Verden, Alfeld und Syke. "Ihr dürft Euch über Eure Leistung freuen", sagte Trainer Jens Wiebusch. "Hierauf können wir weiter aufbauen", so Max Norbach.
Das A-Team startete beim zweiten Oberligaturnier in Nienburg. Starke Leistungen aller Teams machten es den Wertungsrichtern in der schwach besetzten Halle nicht leicht. Nach einer guten Vorrunde erreichte die TFG das Finale. Cheftrainer Alexander von Contzen sah eine Top-Leistung seines Teams - aber auch die Konkurrenz konnte nochmal zulegen. Alle hofften auf eine gute Wertung, zumal Tänzerin Nadine Siliacks in Nienburg bereits ihr 50. Turnier tanzte. Eine gute Platzierung sollte ihre Feier abrunden. Die Wertungsrichter waren sich allerdings uneinig und so kam nur der vierte Platz heraus.
Weitere Infos zu den Mannschaften und zu den Turnieren unter www.tfg-stade.de
Stader Tageblatt am 12.02.2010
TFG Stade lässt die Pussycat Dolls tanzen
A-Team feiert Saisonstart mit Platz drei in der Oberliga Nord Latein - Sonntag Turnier in Nienburg
STADE. Der Saisonstart ist mit Platz drei gelungen - jetzt steht dem A-Team der TFG Stade (Tanz- und Formationsgemeinschaft Stade) in der Oberliga Nord Latein das nächste Turnier bevor. Sonntag kämpft das A-Team in Nienburg auf das Parkett um Punkte und Platzierungen. Das B-Team der TFG startet seine Turnierserie in der Landesliga Nord in Alfeld.
Den Saisonstart meisterte das A-Team mit Rang drei beim Oberliga-Nord Turnier der Lateinformationen in Buchholz. Die teilnehmenden Mannschaften boten in der Vorrunde noch recht durchwachsene Leistungen. Ähnlich glatt wie auf den winterlichen Straßen ging es auch auf dem Parkett zu. Kaum eine Mannschaft konnte die Vorrunde ohne einen Sturz durchtanzen.
Stades Cheftrainer Alexander von Contzen hatte hohe Ziele gesetzt: "Eine geschlossene Mannschaftsleistung und hohe Konzentration auf die choreografischen Schwierigkeiten", wollte er von seiner Mannschaft sehen. "Man weiß nie, wie die anderen Mannschaften drauf sind."
Schon nach dem ersten Durchgang wurde deutlich, dass es in dieser Turnier-Serie starke Konkurrenz aus Buchholz (B-Team), Berlin und Kiel gibt.
Die zum Teil neu besetzte Mannschaft vom A-Team aus Stade zeigte im Finaldurchgang eine Steigerung gegenüber der Vorrunde und nahm das Buchholzer Publikum samt dem fantastischen Stader Fan-Block emotional mit in die Welt der "Pussycat Dolls".
Bei der offenen Wertung nach den Final-Durchgängen wurde klar, dass die Juroren eine sehr durchwachsene Wertung für alle Mannschaften abgaben - so hatte es die Turnierleitung nicht leicht, die endgültigen Platzierungen der Teams zu errechnen.
Die guten Leistungen der Stader Mannschaft brachten einen dritten Platz hinter dem B-Team aus Buchholz und der Mannschaft des OTK Berlin.
"Eine gute Ausgangslage für die weitere Saison und es ist noch Luft nach oben", waren sich Cheftrainer Alexander von Contzen und sein Co. Jens Wiebusch einig.
Bereits am Sonntag, 14. Februar, findet für das A-Team der TFG Stade das nächste tänzerische Kräftemessen in der Oberliga Nord Latein in Nienburg statt. Einen Tag früher muss das B-Team der TFG auf das Parket: Am Sonnabend, 13. Februar, startet die Turnierserie in der Landesliga Nord Latein Gruppe C mit dem Wettkampf in Alfeld.
Ein Highlight der kommenden Turnier-Saison wird das Heimturnier der TFG Stade am Sonntag, 18. April in der Fredenbecker Geestlandhalle.
Weitere Infos zu den Turnieren der Oberliga Latein, den Mannschaften und zum Heimturnier der TFG Stade unter
www.tfg-stade.de. (lg)
Hamburger Abendblatt am 03.02.2010
Stade tanzt wie aufgedreht im Finale
Stade. Die Uhr rückte schon auf halb vier in der Früh vor, da gab der Bus der Stader Formationstänzer seine müde, aber sehr glückliche Fracht frei. 26 Stunden vorher waren die acht Tänzerinnen und Tänzer mit Bangen und Zagen nach Buchholz aufgebrochen. In der Nordheidehalle waren die Lateinpaare der Tanz- und Formationsgemeinschaft (TFG) Stade in die neue Oberliga-Saison gestartet. Und mit und gegen sie acht weitere Formationen aus Berlin und Hamburg, Kiel, Walsrode, Nienburg und das B-Team vom Gastgeber Buchholz 08.
Nach Wochen und Monaten intensiver Trainingsarbeit, nach zwei Trainingslagern und der immer belastenden Auswahl der Tänzer musste sich zeigen, wie perfekter, selbstsicherer, harmonischer, temperamentvoller und mitreißender sich die Formation präsentieren würde. Noch eher verhalten und auf Sicherheit in der Vorrunde bedacht, drehten die Stader "Pussycats Dolls" (nach dieser Band ist die Musik zusammengestellt) im großen Finale richtig auf.
Und dann, zum Abschluss das große Bangen und Hoffen, als alle Formationen in der Halle Aufstellung genommen hatten und den Urteilen der fünf Wertungsrichter entgegen zitterten. Für Stade wurde zweimal die "2", einmal die "3" und zweimal die "5" gezogen. Das war im Gesamtergebnis Platz drei, hinter den Siegern von Siemensstadt Berlin und dem B-Team vom TSK Buchholz 08.
Und das war die Befreiung, Tränen der Freude, Küsschen und Umarmungen. "In der Kabine haben wir schon angestoßen", erzählt Alexander von Contzen, seit vier Jahren als Cheftrainer verantwortlich für den Aufschwung der Tanzformation in Stade, "danach waren wir fast alle noch auf der Turnierparty in Buchholz. Und auch auf der Heimfahrt im Bus ist ordentlich gefeiert worden."
Dieser dritte Platz zum Oberliga-Start ist so wichtig, weil die jungen Tänzer jetzt befreiter und selbstbewusster in die vier noch ausstehenden Turniere gehen können. "Unser Ziel bleibt, die Klasse zu halten", sagt der Trainer, "aber nach dem dritten Platz blinzeln wir auch ein bisschen in Richtung Relegation für die Regionalliga." Beim Auftakt in Buchholz hatte es in der Vorrunde noch etliche Stolperer, Stürze und kleine Zusammenstöße gegeben. "Bei der Konkurrenz", sagte Stades Trainer, "nicht bei uns. Wir hatten extra etwas verhalten und defensiv begonnen. Erst im großen Finale haben wir voll aufgedreht und alles raus gelassen. Das war nach den harten Trainingsmonaten eine richtige Befreiung."
Bereits am kommenden Wochenende beginnt wieder die Arbeit, zwei Tage lang wird die Choreografie verbessert und korrigiert. "Gerade in der Hochstimmung im Finale sind uns einige Patzer unterlaufen", sagt Alexander von Contzen, "das darf nicht passieren. Bei aller Leidenschaft, die Konzentration bleibt das Wichtigste." Auf den Cheftrainer wartet auch eine bedrückende Aufgabe. "Wir werden zwei Tänzer auswechseln", kündigt von Contzen an. Das sei auch deshalb so schwierig, weil die Formation in den Jahren doch eng zusammengewachsen ist.
Am 14. Februar wird der Bus wieder bereit stehen. Dann bringt er die Stader Lateinformation nach Nienburg zum zweiten von insgesamt fünf Oberliga-Turnieren. Vielleicht wird die Heimfahrt ja wieder so lustig. Ein Highlight der Saison wird für die Lateinformation das eigene Turnier am 18. April in der Fredenbecker Geestlandhalle.
2009
Hamburger Abendblatt am 22.01.2009
Stader Formationen bitten zum Tanz
Die Sporthalle im Ortsteil Hagen war rappelvoll. "Mit soviel Resonanz haben wir gar nicht gerechnet", sagte Alexander von Contzen und zeigte sich überrascht. Der Trainer war aber gleichzeitig besorgt um seine Darsteller, die zunehmend aufgeregter und nervöser wurden. Aber kaum hatten die acht Paare der Lateinformation der TFG Stade das Parkett betreten, war das Lampenfieber verflogen. Die öffentliche Präsentation der Lateinformationen vor dem Saisonstart war diesmal eine ganz Besondere. Denn zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte der Tanz- und Formations-Gemeinschaft starten zwei Teams am 31. Januar beim 5. Ahrensburger Formationsfestival gemeinsam in der Oberliga. Während das B-Team als nachträglicher Aufsteiger den Klassenerhalt als vorrangiges Ziel angibt, will Trainer Alexander von Contzen mit dem A-Team schon mehr erreichen. Auf konkrete Ziele allerdings will er sich nicht festlegen. Dennoch wird auch in Stade von einem Regionalliga-Aufstieg geträumt. Die öffentliche Generalprobe in der Sporthalle Hagen deutete schon einmal an, was auf die Fans der lateinamerikanischen Rhythmen in dieser Saison zukommt. Beide Formationen wurden für ihre Darbietungen mit Beifall überschüttet. Für die meisten der 400 Zuschauer war der Auftritt ihrer 32 Tänzerinnen und Tänzer aus beiden Teams Neuland. Die A-Formation präsentierte sich mit der neuen Choreografie "Pussycat Dolls" und ließ trotz aller Nervosität keine Zweifel aufkommen, dass mit ihr in dieser Saison zu rechnen ist. Auch das Outfit ist neu und fällt aus dem Rahmen: Die Damen tragen schlichtes Schwarz, die Herren sorgen in ihren leuchtend türkisen Oberteilen für die Farbtupfer. Trainer Alexander von Contzen wollte einfach mal etwas anderes machen und hat die Kleider kreiert. Weg von althergebrachten und eingefahrenen Abläufen, das war für den früheren Formationsweltmeister mit der TSG Bremerhaven die Intention für die neue Choreografie. An diesem Wochenende werden die beiden TFG-Formationen noch einmal intensiv trainieren - am Sonnabend und Sonntag. "Dann haben die Tänzer fünf Tage Pause, können sich ausruhen", sagte der Trainer. Das erste Oberliga-Turnier findet am Sonnabend, 31.Januar, beim Ahrensburger TSV statt und beginnt um 15 Uhr in der Sporthalle Heimgarten.
Stader Tageblatt vom 16.01.2009
Latein-Formationen der TFG Stade präsentieren ihre neue Oberliga-Choreographie in Stade-Hagen
Am 31. Januar beginnt in Ahrensburg die Tanz-Saison in der Oberliga Nord Latein. Die A- und B-Formationen der Tanz- und Formationsgemeinschaft (TFG) Stade fiebern ihren ersten Auftritten entgegen. Ihre Choreographien präsentieren sie ihren Fans vorab am Sonnabend, 17. Januar, ab 18 Uhr in der Sporthalle in Hagen. Die A-Formation steckte noch mitten in der Vorbereitung. Doch eine Präsentation wollte sie sich nicht nehmen lassen: den Stadeum-Auftritt im November des vergangenen Jahres im Rahmen der Tanzgala der Profi-Standardpaare. Bis zur letzten Minute wurde eifrig gewerkelt. Die Nähmaschinen waren noch nicht kalt, da stellten sich die acht Stader Paare im neuen Outfit mit neuer Choreographie dem fachkundigen Stader Publikum. Der Stader Mix aus Rumba, Samba, Paso Doble, Jive und Cha Cha Cha heißt „PCD“. Dahinter verbergen sich Titel aus der gleichnamigen CD der Pussycat Dolls und die mitreißende Präsentation der TFG-A-Formation um Trainer Alexander von Contzen. Das Besondere der neuen Saison ist die vereinsinterne Konkurrenz. Mit freundschaftlichem Augenzwinkern am Rande, aber der gleichen, geballten Emotion im Wettbewerb, ist die B-Formation der TFG Stade ebenfalls in der Oberliga Nord Latein am Start. Die zweite Stader Mannschaft nutzte einen frei gewordenen Startplatz, um für die neue Saison in die Oberliga zu rutschen. Der musikalische Teil im Vortrag des B-Teams ist weitgehend identisch mit dem der 1. Formation. Es ist aber eine komplett andere Choreographie. Trainiert wird das B-Team von Max Norbach und Sabrina Kröll (besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Nix). Am Sonnabend hat auch das Nachwuchsteam der TFG, die C-Formation, seinen Auftritt. Einlass ist ab 17 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro und kommt den Aktiven der TFG zugute. Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt.
Stader Tageblatt vom 05.01.2009
Generalprobe steigt am 17.01.2009
Stade Am Sonnabend, 17. Januar, findet in der Sporthalle Stade-Hagen die öffentliche Generalprobe der Latein-Formationen der TFG Stade (Tanz- und Formationsgemeinschaft) statt. Sowohl das A-, als auch das B-Team präsentieren zum ersten Mal öffentlich ihre neue Choreographie sowie das neue Tanz-Outfit für die am 31. Januar beginnende Oberliga-Saison. Neben den Turniermannschaften wird sich auch das Nachwuchsteam mit einem Ausschnitt aus seiner Choreographie dem Publikum vorstellen. Einlass ist ab 17 Uhr und Beginn um 18 Uhr. Der Eintritt von 3 Euro fließt in die Gruppenkasse der TFG. Kinder bis 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.
2008
Hamburger Abendblatt am 21.11.2008
Tanzsport: Die neue Choreografie der TFG Stade / mit zwei Teams in die Oberliga
Am Sonnabend gegen 22 Uhr werden da wieder diese fünf Minuten sein, für die sie seit Wochen und Monaten hart trainieren und komplett ihre Wochenenden opfern. Dann hat die Stader Lateinformation ihren Showauftritt beim großen Abschlussball der Tanzschule Hillmann im Stadeum. Eine Woche zuvor, beim Turnier der besten deutschen Standardpaare der Professionals, hatten die acht Stader Formationspaare auf dem selben Parkett Premiere gefeiert. Neu gekleidet, neue Musik, neue Choreografie und auch noch mit drei neuen Paaren führten sie erstmals dem Publikum vor, was sie in der neuen Wettkampf-Saison ganz nach oben bringen soll. Augenfällig beim ersten Auftritt mit Applaus: Es sind die Herren, die in ihren türkis leuchtenden und hautengen Oberteilen den Glamour aufs Parkett bringen. Die Damen hingegen im schlichten Schwarz, wenn auch rückenfrei, und mit langen, schmalen Schals im gleichen Türkis. Diese Umkehr bei der Kleidung steht für die gesamte frisch geschaffene und eingeübte Kür. "Ich will weg von den hergebrachten, den zu eingefahrenen Abläufen", erläutert Alexander von Contzen. Der Mann, der selbst mit der Formations-Weltmacht von der TSG Bremerhaven schon Weltmeister war, hat als Cheftrainer in Stade die neue Kür entwickelt. Er hat, um den gesamten Auftritt möglichst perfekt aufeinander abzustimmen, sowohl die Kleidung entworfen, die Musik zusammengestellt und die Choreografie erarbeitet. "Dabei habe ich versucht, das tänzerisch harmonische mit sportlicher Dynamik zu verschmelzen", so der Reiseverkehrs-Kaufmann, der zum Training mit der S-Bahn nach Stade kommt. "Die Musik ist von den "Pussycat-Dolls", unkonventionell und modern." Was die Stader Tanzfreunde beim Premieren-Auftritt mit Klatsch-Begleitung belohnten, war schlicht und mitreißend getanzte Lebensfreude. Um die gekonnt herüber zu bringen, trainieren die neun Paare - eines als Ersatz - jeden Donnerstagabend. "Am Sonnabend und Sonntag sind wir jeweils von 11 bis 18 Uhr zusammen", beschreibt der Cheftrainer den Aufwand, den die Formationstänzer betreiben müssen. "An den Wochenenden tanzen wir meistens in der Sporthalle in Agathenburg. Es gibt dort wundervolle Buffets, für die jeder etwas mitbringt. Und das nette Hausmeister-Ehepaar kommt gelegentlich mit frischem Kaffee. Es ist dort ein wundervoller Zusammenhalt entstanden." Leiden müssen auch ehrgeizige und ambitionierte Amateurtänzer schon. "Das Seltsame dabei ist", erinnert sich Alexander von Contzen, "Wenn es am Sonntagabend hieß, Schluss für diesmal, habe ich mich immer auf den Boden sinken lassen und die Arme ausgestreckt. Du warst völlig fertig und doch war da das Gefühl, du bist wieder ein paar kleine Schritte weiter gekommen. Das waren immer die seligsten zehn Minuten der ganzen Woche." In dieser A-Formation der Tanz- und Formationsgemeinschaft Stade, deren B-Formation auch in die Oberliga aufgerückt ist, ist Melanie Pape mit 16 Jahren die Jüngste. Conny Thomsen, die Mutter von Melanies bester Freundin, gehört ebenfalls dazu. Aus der B-Formation sind Sara Hintelmann und Christian Robohm ins A-Team aufgerückt und führen dort die Formation an. Von der Kleidung und der Musik, die in einem Bremer Studio zusammengeschnitten und aufbereitet wurde, hat die Neuausrichtung der Formation rund 15 000 Euro verschlungen. Das Geld kommt durch Showauftritte zusammen, Mitgliedsbeiträge und von Sponsoren. Am 31. Januar im neuen Jahr werden die A- und die B-Formation nach Ahrensburg zu ihrem ersten Oberliga-Wettbewerb reisen. "Insgesamt stehen fünf solcher Turniere auf dem Programm", blickt Alexander von Contzen auf die Wettkampf-Saison. "Unser Ziel ist, das Qualifikations-Turnier für die Regionalliga zu erreichen."
Hamburger Abendblatt am 10.05.2008
Tanzsport: Noch zwei Höhepunkte für die Lateinformationen
Das A-Team der Tanz- und Formationsgemeinschaft Stade tanzt seit zwei Jahren in der Oberliga, beendete die Turniersaison nach schwachem Start mit einem siebten Platz. Wenn es am 17. Mai in Buchholz um den Aufstieg zur neuen Oberliga geht, dann ist überraschend die zweite Lateinformation aus Stade vertreten. Das Team der Trainer Nadine Siliacks und Max Norbach tanzte in der Landesliga auf einen vierten Gesamtplatz und qualifizierte sich für die Relegationsrunde. Ein Riesenerfolg für das junge Nachwuchsteam aus Stade. Zu den Favoriten der Aufstiegsrunde zählt der Gastgeber. Das A-Team des TSK Buchholz will sein Ziel verwirklichen und am Sonnabend, 17. Mai, mit Hilfe der Fans den Sprung in die Oberliga schaffen. Turnierbeginn ist um 17 Uhr im Schulzentrum am Kattenberg. Auch die Stader A-Formation um die Trainer Alexander von Contzen und Jens Wiebusch steht noch ein Höhepunkt bevor. Am 31. Mai treten sie in der Olympiahalle Syke erstmals um die Niedersachsenmeisterschaft an
Hamburger Abendblatt am 12.04.2008
Lateinteam tanzt in Holland
Gut gelaunt ist das A-Latein-Team der Tanz- und Formationsgemeinschaft Stade zum heutigen Oberliga-Turnier nach Nienburg gestartet. Die acht Tanzpaare wollen auch beim vierten Turnier ihren Aufwärtstrend beweisen und sich vom siebten Tabellenplatz weiter nach oben kämpfen. Besonders motiviert sind die 16 Damen und Herren der TFG Stade nach ihrem Erfolg in den Niederlanden, ihrem ersten Auslandsauftritt. Dort begeisterte die A-Formation mit ihrer Choreografie "Copacabana" und tanzte im Finale auf Platz fünf. Die Stader hatten sich akribisch auf dieser Turnier vorbereitet - mit Erfolg
2007
Hamburger Abendblatt am 13.03.2007
TFG Stade stark verbessert
Deutliche Aufwärtstendenz ließen die Lateinformationen der Tanz- und Formationsgemeinschaft (TFG) Stade bei den jüngsten Turnieren erkennnen. Das A-Team war in der Oberliga bislang nicht über die Plätze neun und sieben hinausgekommen und schob extra ein Traingslager ein, um die formulierten Saisonziele zu verwirklichen. Tatsächlich war beim Turnier in Weyhe eine Leistungssteigerung zu vernehmen, die das Team der Trainer Alexander von Contzen, Jens Wiebusch und Marco Wiskandt bis auf den 6. Platz führte. Ebenfalls ein Sprung nach vorne gelang dem in der Landesliga Nord tanzenden TFG-B-Team in Ahrensburg. Mit großer Dynamik, starkem Ausdruck und mannschaftlichen Geschlossenheit setzten die Wertungsrichter das Team erstmals auf den 3. Rang. In der Tabelle schob sich Stade an Nienburg vorbei auf den 3. Platz, der am Saisonende die Teilnahme an der Relegation bedeutet.
Stader Tageblatt am 05.03.2007
Fredenbecker Geestlandhalle wird zum Tanztempel
Über 700 Fans und Schlachtenbummler haben am vergangenen Sonntag die Fredenbecker Geestlandhalle in einen Tanztempel verwandelt. Die TFG (Tanz- und Formationsgemeinschaft) Stade richtete das zweite Turnier der Landesliga Nord Latein Gruppe D mit insgesamt sieben Teams aus aus. Gastgeber TFG Stade hatte sich unter der Leitung von Max Norbach, Sabrina Nix und Nadine Siliacks ruhig und professionell auf den großen Auftritt vorbereitet. „Für uns ist alles es etwas besonderes, vor eigenem Publikum zu tanzen“, so Teamsprecherin Kristin Jansen. Die TFG Stade startete als sechste Mannschaft in das Turnier und zeigte mit ihrer Choreographie von Beginn, welche Ziele sie verfolgt. Belohnt wurde die TFG mit einem Startplatz im großen Finale. Max Norbach schwor seine junge Truppe noch einmal auf die entscheidenden sechs Minuten ein. Mit Erfolg: Noch mehr Dynamik und Ausstrahlung als in der Vorrunde brachten das bis dato beste Ergebnis eines Stader B-Teams. Inder Schlusswertung sicherte sich die TFG-Formation den vierten Platz und hält damit in der Tabellen weiter Kurs auf die Relegation. Gewinner in Fredenbeck war die Formation aus Berlin, gefolgt von Bremen und Ahrensburg. Bereits am kommenden Sonnabend tanzt das B-Team in Ahrensburg das nächste Turnier. Das A-Team bestreitet am 9. März sein drittes Oberliga-Turnier in Weyhe.
Stader Tageblatt am 29.02.2007
Heißer Rhythmen in Fredenbeck
Lange haben die Fans der Latein-Tanzformation auf ein Heimturnier gewartet – am kommenden Sonntag erklingen in der Fredenbecker Geestlandhalle endlich wieder heiße Rhythmen: Die TFG (Tanz- und Formationsgemeinschaft) Stade richtet ab 14.30 Uhr ihr Heimturnier aus. Präsentiert wird die Veranstaltung von Stade 21, der Tanzschule Hillmann und der TFG Stade. Sonntag werden lateinamerikanische Klänge und über 100 Tänzer/innen die Geestlandhalle Fredenbeck in eine Tanz-Arena verwandeln. Die B-Formation der TFG Stade ist Gastgeber für die Mannschaften der „Landesliga Nord Latein D“. Den weitesten Anreiseweg haben die Mannschaften aus Berlin neben den Tänzerinnen und Tänzern aus Göttingen. Die weiteren Teilnehmer kommen aus Hamburg, Bremen, Ahrensburg und Nienburg. Im ersten Saisonturnier konnte sich die TFG Stade den fünften Platz ertanzen und hat somit noch alle Chancen auf einen Platz für die Relegation. Das junge Team um seine Trainer Max Norbach, Sabrina Nix und Nadine Siliacks hat in den letzten Wochen jeweils bis zu zehn Stunden trainiert und hofft, dass sich dieser große Einsatz jetzt auszahlen wird. Neben den tänzerischen Highlights wird es auch ein Rahmenprogramm und ein großes Kuchenbüfett geben. Weitere Kuchenspenden sind willkommen (Telefon 0 41 49 / 613). Beginn des Turniers ist um 14.30 Uhr (Einlass ab 13.30 Uhr). Karten sind im Vorverkauf in der Tanzschule Hillmann Stade, der Sparkasse Stade-Altes Land (Filiale am Pferdemarkt, Stade) sowie bei Osmans Haardesign in Fredenbeck erhältlich.
Hamburger Abendblatt am 28.02.2007
TFG Stade bittet zum Tanz
Copacabana" heißt ihre Choreographie. Und mit flotten Rhythmen aus Lateinamerika wollen die 16 Tänzerinnen und Tänzer der Tanz- und Formationsgemeinschaft Stade am Sonntag die Zuschauer in der Geestlandhalle Fredenbeck in ihren Bann ziehen. Die mitreißende Musik, die synchronen Bewegungen der Tanzpaare und die einmalige Atmosphäre sollen für ein paar Stunden für Kurzweil sorgen. Das Landesliga-B-Team der TFG Stade bittet zum Tanz: Um 14.30 Uhr werden über 100 Tänzer aus Norddeutschland ihr Formationsturnier austragen. Spannung und Lampenfieber steigen, je näher der Auftritt vor heimischen Publikum rückt. Zwei Jahre ist es her, da legte die A-Formation aus Stade den Grundstein für den Oberliga-Aufstieg in der Fredenbecker Geestlandhalle. Jetzt tanzen beide TFG-Teams in getrennten Klassen. Die Mitglieder der A-Formationen werden alles geben, um ihre acht Tanzpaare aus dem B-Team nach vorne zu peitschen. Und das Trainerteam um Max Norbach, Sabrina Nix und Nadine Siliacks ist zuversichtlich. Die junge Formation hat in den vergangenen Wochen intensiv trainiert und hofft, dass sich dies auszahlt. "Die Zuschauer erwartet ein schönes Turnier, mit heißen Rhythmen und motivierten Tänzern", sagte Pressesprecher Sven Strehlow. Karten gibt es im Vorverkauf in der Tanzschule Hillmann Stade, Sparkasse Stade-Altes Land (Filiale am Pferdemarkt, Stade) sowie bei Osmans Haardesign in Fredenbeck.
Hamburger Abendblatt am 19.04.2007
Buchholzer Lateintänzer qualifiziert / Stade B auf Platz 5
Die Teilnahme an der Oberliga-Relegation ist der A-Lateinformation des TTK Buchholz nicht mehr zu nehmen. Die acht jungen Tanzpaare steigerten beim vorletzten Landesliga-Turnier des TSC Walsrode in Fallingbostel eindrucksvoll ihre Leistung und wurden mit ihrer Choreografie Pretty Women von den Wertungsrichtern auf Platz zwei gesetzt. Ein Erfolg, der Jubel bei Tänzern und mitgereisten Fans auslöste. Dem letzten Turnier am 29. April in Syke sieht das A-Team des Trainerehepaares Sabine und Uwe Oentrich gelassen entgegen. Pech hatte das Buchholzer B-Team mit der Auslosung, das gleich nach ihrer A-Formation aufs Parkett musste und das große Finale knapp verpasste. Diesen Sprung schaffte erstmals das B-Team der TFG Stade. Das Erreichen der Endrunde schien so zu beflügeln, dass die Stader ihre Leistung nochmals steigern konnten und mit Platz fünf belohnt wurden.
Hamburger Abendblatt am 15.02.2007
Bremerhaven verzückt die Lateintänzer
Die TSG Bremerhaven ist die erfolgreichste Lateinformation der Welt und hat ihr Domizil in der Stadthalle. Und genau dort gastierte jetzt die TFG Stade zum dritten Turnier der Oberliga Nord. Beim Anblick der reichhaltigen Pokalsammlung im Tanzsportzentrum leuchteten bei allen Aktiven die Augen. "So einen Pokal werden wir auch irgendwann in der Hand halten", sagte eine der acht Stader Damen flachsend, wohl wissend, dass dieses Ziel eher kaum zu realisieren ist. Die Lateinformation der TFG Stade ist gerade in die Oberliga zurückgekehrt und hat beim Turnier in Bremerhaven den dritten Platz belegt. Ein Ergebnis, das zufrieden stellt, auch wenn das hochgesteckte Ziel von einem Aufstieg in die Regionalliga damit in weite Ferne gerückt ist. Denn bisher tanzten die Stader mit ihrer neuen Choreografie "Copacabana" nur einmal in die vorderen drei Ränge, zum Oberliga-Auftakt in Oldenburg wurden sie Dritte. Beim zweiten Turnier in Bremen reichte es nur zu einem fünften Platz - der bei den acht Lateinpaaren und dem Trainerteam Marko Wiskandt und Jens Wiebusch für Enttäuschung sorgte. Das Ergebnis in Bremerhaven stellte die Stader Lateinformation aber wieder zufrieden. Ein guter Mittelfeldplatz in der Oberliga mit Tendenz nach oben ist nach wie vor erreichbar. Die 16 Tänzer und Tänzerinnen haben jetzt bis Anfang Mai Pause, erst dann steht das nächste Turnier in Kiel auf dem Programm. Und diese Zeit will das A-Team intensiv nutzen, um sich zu verbessern. Die neue Choereografie muss noch mehr verinnerlicht werden. In der Bremerhavener Stadthalle war ein Aufwärtstrend zu erkennen. Die vielen Trainingsstunden scheinen sich ausgezahlt zu haben. Das Trainergespann hatte vor allem die Fehler trainiert, die bei der Videoanalyse sichtbar wurden. Und mit einer guten Leistung schaffte die Stader A-Formation den Sprung in das große Finale. Dort zeigte das Team eine gute Vorführung, die mit Platz vier endete. Den ersten Platz holte sich erneut die Formation aus Hannover vor Osnabrück und dem gastgebenden C-Team der TSG Bremerhaven.
Hamburger Abendblatt am 01.02.2007
Lateinformation: Jubel und Enttäuschung
So richtig zufrieden waren sie nicht. Nach dem gelungenen Auftaktturnier in Oldenburg erreichte die Lateinformation der TFG Stade in der Bremer Stadthalle beim zweiten Oberliga-Turnier nur einen fünften Rang. Und da gab es enttäuschte Gesichter, zumal die Stader Tänzer sich ein wenig mehr erhofft hatten. Jetzt soll am 10. Februar in Bremerhaven die Scharte ausgewetzt werden - dann ist auch Trainer Marko Wiskandt wieder dabei, der aus beruflichen Gründen fehlte. Die Lateinformation des TSK Buchholz dagegen strahlte nach ihrem Saisonauftakt in der vollbesetzten Stadthalle über Platz drei in der Landesliga. Der erste Schritt in Richtung Relegationsturnier zum Oberligaaufstieg ist getan. Die Buchholzer Formation präsentierte erstmals ihre neue Choreografie "Pretty Woman" und musste sich nur dem Turnierfavoriten Weyhe B und Gastgeber GGC Bremen E geschlagen geben. Das B-Team des TSK Buchholz landete bei der Landesliga-Premiere auf Rang acht, war aber keineswegs enttäuscht. Auf Platz sieben stuften die Wertungsrichter das B-Team der TFG Stade ein. Bis zum 18. März haben die drei Lateinformationen jetzt Zeit zum Training, dann startet das nächste Turnier in Nienburg.
Hamburger Abendblatt am 06.01.2007
Nach der Generalprobe
Marco Wiskandt macht aus seinen Gefühlen keinen Hehl. "Es war schon komisch", gibt der Trainer der Lateinformations der TFG Stade unumwunden zu. Und damit meinte der 30-Jährige die Gefühle vor dem ersten öffentlichen Auftritt seine acht Tanzpaare. "Wir wussten nicht, wie unsere neue Choreografie ankommt", spricht der Trainer von gemischten Gefühlen. Im Nachhinein aber, und das freut Marco Wiskandt um so mehr, habe sich der ganze Aufwand und die sehr intensive und harte Trainmgsarbeit ausgezahlt. Die öffentliche Generalprobe in der voll besetzten Sporthalle Hagen jedenfalls ist für die Lateintänzer der Tanz- und Formationsgemeinschaft gut angekommen. Zum ersten Mal fand der erste öffentliche Auftritt unter Wettbewerbsbedingungen statt, denn auch die Formation des TSK Buchholz 08 stellte ihre neue Choreografie vor. Und am heutigen Sonnabend gibt es die Lateinshow noch einmal zu sehen: Bei der öffentlichen Generalprobe in Buchholz, die um 19 Uhr in der Sporthalle des Schulzentrums II am Kattenberge beginnt. Am Start sind neben den Buchholzer Gastgebern, die in der Landesliga tanzen, beide Teams der TFG Stade. Trainer Marco Wiskandt, der von Jens Wiebusch unterstützt wird, ist nach der Generalprobe ein Stein vom Herzen gefallen. Mit der neuen Choreografie "Copa Cabana" hat sich der angehende Profi-Sänger, der im Februar seine Musical-Ausbildung abschließt, einen Traum erfüllt. Die gesamte Show ist nach seinen Ideen erarbeitet worden, der angehende Sänger und Tänzer hat auch in monatelanger Arbeit die Kleidung für seine Damen und Herren entworfen und geschneidert. Mit lang anhaltendem Applaus und ausschließlich positiven Stimmen sind der Trainer und seine jungen Lateintänzer jetzt bei der Generalprobe belohnt worden. "Wir sind best möglichst vorbereitet und gehen zuversichtlich in die neue Saison", sagte Trainer Wiskandt. Und die beginnt am 13. Januar mit dem ersten Turnier in Oldenburg. Ein Turnier mit vielen Unbekannten. Die Stader Formation kennt ihre Gegner nicht, weiß wenig über die Leistungsstärke der neuen Startklasse. Nur eines weiß Marco Wiskandt: "Absteigen werden wir nicht, ein guter Mittelfeldplatz sollte machbar sein."
2006
Stader Tageblatt am 30.12.2006
Neue Musik und Generalprobe
Copacabana. Die Strandmeilen von Rio de Janeiro. Bunt, verrückt, berüchtigt. Lebensfreude pur. Copacabana heißt die Choreografie mit der die beiden Teams der Tanz- und Formations-Gemeinschaft (TFG) Stade in die Saison 2007 starten. Die TFG präsentiert ihre Generalprobe am 3. Januar (19.30 Uhr) in der Sporthalle in Hagen. „Die Idee, Melodien aus dem gleichnamige Musical von Komponist und Sänger Barry Manilow in einer Choreografie zu verarbeiten, geistert schon seit Jahren in meinem Kopf herum“, erklärt der TFG-Trainer Marco Wiskandt. „Wir haben alle positiv reagiert“, sagt Franziska Bäker aus dem A-Team der Stader, „und mit jedem Schritt stieg die Begeisterung.“ Auch Co-Trainer Jens Wiebusch bestätigt: „Über 40 Bilder finden sich in dem Vortrag, den beide Formationen in unterschiedlichen Variationen tanzen.“ Die Stader bieten in dem geforderten Mix der Tänze Samba, Rumba, Cha Cha Cha, Jive und Paso Doble einen Vortrag der keine Sekunde an Spannung verliert. „Da ist viel Schwung drin“, beschreibt Trainer Marco Wiskandt seine Choreografie. „Schnelle und schwierige Bildwechsel lassen in dem Beitrag keine Zeit zum Durchatmen.“ Das B-Team der TFG Stade, die von Max Norbach und Nadine Siliacks (beide Tänzer im A-Team) trainiert wird, tanzt nach der gleichen Musik, in geänderter Choreografie. Gemeinsam mit zwei befreundeten Trainern der TSG Bietigheim hat Marco Wiskandt die Musik arrangiert und in einem Musikstudio in Velbert einspielen lassen, teilweise selbst gesungen. Beide Vereine haben die teure Produktion finanziert gehen mit Copacabana in die neuen Saison. Stade in der Oberliga Nord und Landesliga Nord, Bietigheim in der Regionalliga Süd. Die Spannung in den Teams steigt. „Bei der Generalprobe haben die Mannschaften erstmals die Möglichkeit, ihr neues Werk und die neuen Kleider vor Publikum zu präsentieren“, fiebert der Coach der Bewährungsprobe entgegen. Neben den Stadern sind die beiden Mannschaften des befreundeten TSK Buchholz 08 im Programm. Die Veranstaltung in der Sporthalle in Hagen am 3. Januar beginnt um 19.30. Die Halle öffnet um 18.45 Uhr. Der Eintritt beträgt 3 Euro, Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt.
„Die Hose muss und will ich heute noch nähen“, plaudert Marco Wiskandt in kleiner Runde bei seinem Co-Trainer Jens Wiebusch. Der Trainer der Tanz- und Formations-Gemeinschaft (TFG) Stade ist nicht nur ein künstlerisches Allroundtalent, er ist auch noch ein vielseitiger Handwerker. Die eine Hose ist das letzte noch ausstehende Stück für seine Formation, das noch zur Premiere am 3. Januar fertig sein muss. Zahlreiche Kleider, Hosen und Jacken sind schon durch seine Hände gegangen. Nur eben diese letzte Hose und das ein oder andere Accessoire fehlen noch. Betreuerin Ramona Hauschild und ihre Kollegin Franziska Bäker haben in dem vollgepackten Wohnzimmer derweil schon das Muster auf die Stoffbahn gezeichnet. Die Nähte setzt der Chef abends im heimischen Osnabrück an der Nähmaschine lieber selbst. Für das Make-Up ist Marco Wiskandt ebenfalls verantwortlich. Ein Allrounder eben, der nebenbei auch noch die heiße Schlussphase seiner Ausbildung als Musical-Sänger (das Examen im Februar) und seine Termine im Stadttheater Bielefeld vor- oder hintereinander bekommen muss. Dort gehört er zum Ensemble und spielt in dem Musical „She loves me“. Das er die aktuelle Choreografie der TFG Stade geschaffen hat und an der musikalischen Begleitung als Ideengeber und Sänger beteiligt war, klingt da fast schon selbstverständlich. Eigentlich bekommt er seine Gage als (erfolgreicher) Trainer. Er führte die A-Formation in der vergangenen Saison in die Oberliga. Der Rest ist Überzeugung, Leidenschaft und der Hang zur Perfektion.
Hamburger Abendblatt am 19.08.2006
Der Traum vom Tanzparkett
Denny Cob Arranz ist 17 Jahre alt. Bisher hat sich der Jugendliche aus Drochtersen Schöneres vorstellen können, als zu tanzen. Wenn seine ältere Schwester Romina (19) zu Hause von ihren Auftritten mit der Tanz- und Formations-Gemeinschaft (TFG) Stade erzählt, hat er in den vergangenen Jahren aber offenbar nicht nur weggehört. Jetzt steht er mit seinem Zwillingsbruder Marcel und der Schwester in der Agathenburger Sporthalle - inmitten einer Ansammlung von jungen Menschen, die zu Sambaklängen kleine Röckchen fliegen lassen, mit Tanzschuhen schnell über den Boden trappeln und sich gleichzeitig auf Kommando drehen. Es läuft das Casting für das neue A-Team der TFG-Lateinformation, das in der neuen Saison nach dem Aufstieg in der Oberliga Nord antreten wird. "Wenn ich dabeibleibe, will ich irgendwann auch ins A-Team", sagt Denny Cob Arranz selbstbewusst. Und er macht, trotz der großen weißen Turnschuhe an seinen Füßen, fast eine genauso gute Figur wie die Konkurrenz mit Tanzschuhen, als er Franziska Bäker zur Musik führt, Hüfte und Oberkörper im Gleichklang mit ihr kreisen lässt. Geübt hat er kurz vorher noch schnell einmal mit seiner Schwester. Die tanzt schon im A-Team und kann Tipps geben. Anerkennend nickt sie, als Denny die Übung ausführt. Auch Marcel Cob Arranz zollt seinem Bruder Anerkennung. Er tanzte bisher im tieferen C-Team des Vereins, kam wie sein Bruder aus dem Tanzkreis. "Aber das ist ganz was anderes", sagt Denny, "hier wird man beurteilt. Den Tanzkreis macht man doch nur aus Spaß." Beim Blick auf die Füße der Tänzer fallen den neugierigen Zuschauern die vielen professionellen Schuhe auf. Nur ganz wenige Frauen tragen keine mit Glitzersteinen besetzten Absatzschuhe, die der Männer sind meist schwarz und hinten erhöht. Eigentlich ist das Casting der TFG Stade ja auch gar nicht für Anfänger gedacht. "Das hat sich irgendwann einmal so entwickelt", erklärt Jens Wiebusch, Co-Trainer und Koordinator bei der TFG, "die höherklassigen Vereine haben mit den Castings angefangen, um wechselfreudigen Tänzern von anderen Vereinen die Möglichkeit zu geben, sich beim Nachbarverein vorzustellen. Irgendwer ist ja immer einmal unzufrieden in seinem alten Verein, und der kann sich dann bei diesen Castings bewerben." Umso bewundernswerter ist der Einsatz der wahren Neulinge wie Julia Bremer und Verena Gadomski. Die beiden 15 Jahre alten Schülerinnen hat das Lateinfieber beim Abschlussball ihres ersten Tanzschulkurses gepackt. "Die Formation der TFG Stade hat damals vorgetanzt. Und ich habe mir gedacht, das will ich auch einmal ausprobieren", sagt Julia Bremer, die in ihrem Heimatort Düdenbüttel Faustball spielt. Verena Gadomski liebt Pferde, aber ihr Herz könnte auch bald für den Formationstanz schlagen. Angst vor den schwierigen Schritten hat sie nicht, auch wenn Cheftrainer Marco Wiskandt das Tempo während des Castings bedenklich anzieht, schnelle Schrittfolgen von seinen Schützlingen fordert und dabei mit fremd klingenden Begriffen um sich wirft. "Wenn man das übt, kriegt man das sicher auch hin", sagt Verena. Verena Gadomski und Julia Bremer üben weiter in der Tanzschule, wollen ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren. Das A-Team und die Oberliga sind noch einige schwere Trainingsstunden weit entfernt. Im B-Team sind die Brüder Marcel und Denny Cob Arranz. In der nächsten Saison ist der Start in der Landesliga Nord geplant.
Hamburger Abendblatt am 16.05.2006
Der Oberliga-Aufstieg
Mit gemischten Gefühlen war die Lateinformation der TFG Stade zum Qualifikationsturnier nach Nienburg gefahren. Da war einmal der ungewohnte Abendtermin, vier unbekannte Gegner aus der Parallelstaffel der Landesliga und für Abergläubische das Datum: 13. Mai. Und dennoch ließen sich die 16 jungen Damen und Herren der Tanz- und Formationsgemeinschaft nicht beeinflussen. Die acht Tanzpaare vom Trainergespann Marco Wiskandt und Jens Wiebusch wußten von ihrer Stärke und ihrer intensiven Trainingsvorbereitung über Monate, denn schließlich hatten sich die Lateinpaare den Oberliga-Aufstieg als oberstes Ziel auf die Fahnen geschrieben. Das selbstbewußte Auftreten der Darbietung wurde von den Wertungsrichtern belohnt: Viermal die Note eins, einmal eine zwei. Damit war die TFG Stade unangefochten der Qualifikationssieger und darf in der neuen Saison wieder in der Oberliga tanzen. "Ich arbeite schon an einer neuen Choreographie", sagte ein strahlender Marco Wiskandt bei der Siegerehrung. Der angehende Musical-Profi und frühere Formationstänzer und Trainer aus Osnabrück ist auch der entscheidende Grund für den sportlichen Höhenflug bei der TFG Stade. Die Tänzer mußten viel entbehren, wurden jetzt mit dem Aufstieg belohnt. Noch auf der Heimfahrt nach Stade im Reisebus gab es eine standesgemäße Aufstiegsfeier, die natürlich zu Hause bis in den frühen Morgen weiterging. Schon in der Vorwoche in Fredenbeck kannte der Jubel keine Grenzen, da hatte die TFG Stade vor 1000 Besuchern mit dem Sieg geglänzt und diesen Erfolg jetzt noch gesteigert.
Stader Tageblatt am 09.05.2006
Freudentänze in Fredenbeck
Freudentänze nach dem Tanzturnier: Die A-Formation der Tanz- und Formationsgemeinschaft (TFG) Stade siegte vergangenen Sonntag in der Fredenbecker Geestlandhalle im letzten Turnier der Saison in der Landesliga Nord Latein (Gruppe A) vor den Formationen TSA im Osnabrücker Turnerbund und TTC Varel. Alle fünf Wertungsrichter zogen die eins für das Stader Formationsteam. Rund 1000 Gäste verfolgten begeistert das Geschehen auf der Tanzfläche. Die B-Formation der TFG Stade hatte schon nach der Vorrunde ihr Erfolgserlebnis. Die junge Riege um die Trainer Nadine Siliacks und Max Norbach schafften den Sprung ins große Finale. Am Ende landete das junge Team, das in diesem Jahr Turniererfahrung sammeln soll, auf Rang sieben. Für die A-Formation wurde das finale Treffen in der Landesliga zum abs oluten Höhepunkt der Saison. Von Turnier zu Turnier steigerten sich die Tänzerinnen und Tänzer um die Trainer Marco Wiskandt und Jens Wiebusch. Zwei Turniersiege, einmal die Top-Platzierung nur knapp verpasst, landeten sie nur um ein Pünktchen getrennt hinter dem Meisterteam der TSA im Osnabrücker Turnerbund. Der Vorsitzende der TFG Stade, Rolf Mau: ?Wir haben die Saisonziele erreicht, mit dem A-Team den Sprung in die Relegation geschafft. ?as B-Team hat Erfahrung sammeln können und ist nicht auf dem letzten Platz gelandet.? Das Turnier um den Aufstieg in die Oberliga Nord Latein wird schon am kommenden Wochenende in Nienburg ausgetragen. Auch Veranstalter Michael Hillmann strahlte: ?Eine volle Halle, gute Stimmung und dann noch dieser Erfolg. Was will man mehr.? Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Stader A-Formation hat Trainer Marco Wiskandt. Selbst ehemaliger Tänzer mit Ludwigsburg in der Bundesliga, führte die Tänzerinnen und Tänzer aus Stade in seiner ureigenen Art zum Erfolg. Co-Trainer Jens Wiebusch: ?Es ging in kleinen Schritten, kaum spürbar voran.? Die Mannschaft legte an tänzerischer Klasse und Ausstrahlung zu. Die Arbeit zahlte sich am Ende aus. Bei der Pokalübergabe durch Fredenbecks Samtgemeindebürgermeister Friedhelm Helk und Michael Hillmann konnte sich Co-Trainer Jens Wiebusch ein Schmunzeln nicht verkneifen. Am Vorabend der Veranstaltung hatte sich das schmucke Objekt der Begierde in seine zwei Teile zerlegt. Bernhard Hauschild war dann der Retter in der Not. Der Modellbauer legte mit dem richtigen Kleber Hand an. Der Pokal blieb beim Ausrichter ? und der ging mit der eigentlich nicht mehr nötigen Vorsicht zu Werke. Rolf Mau vergaß nicht die vielen Helfer anzusprechen, die zum Erfolg dieser gelungenen Veranstaltung beigetragen haben. ?Um 8 Uhr morgens waren wir Sonnabend bereits in der Fredenbecker Halle und haben mit den Vorbereitungen für das Turnier begonnen?, erklärte Jens Wiebusch. ?Es hat sich wieder einmal gelohnt.?
Hamburger Abendblatt am 09.05.2006
Jubel über den Heimsieg
Die Wertungstafeln der Punktrichter waren kaum zu sehen, da brach unendlicher Jubel in der Fredenbecker Geestlandhalle aus. Fünfmal die Traumnote eins löste bei 1000 Besuchern in der früheren Handball-Hochburg und vor allem für das gastgebende A-Team der Lateinformation der TFG Stade für ungemeine Freude und ausgelassene Stimmung. Die acht Paare fielen sich in die Arme, herzten und drückten sich und vereinzelt rollten auch ein paar Freudentränen über die geschminkten Gesichter. Aber das störte in diesem Augenblick niemanden mehr. Die 144 Tänzerinnen und Tänzer aus neun Latein-Formationen feierten - und wie. Die eine Crew robbte auf den Knie über das Parkett der Geestlandhalle, eine andere wirbelte ihren Trainer durch die Luft und bei der Siegerehrung gab es Standing Ovation für alle Teams. Und immer wieder schwappte die Welle "La Ola" durch die Halle, ob bei den Hauptdarstellern in der Mitte der Halle oder auf der Zuschauertribüne. Auffallend war besonders das fröhliche Miteinander der neun Tanzformationen, die kurz vorher noch Rivalen um Punkte und Plazierung waren. Die gastgebende Lateinformation der Tanz-Formationsgemeinschaft Stade war der unangefochtene Sieger bei diesem letzten Turnier der Landesliga Nord und qualifizierte sich ebenso wie Staffelsieger Osnabrück, Varel und TTC Bremen für die Oberliga-Aufstiegsrunde, die am kommenden Sonnabend, 13. Mai, beim TSC Blau-Gold Nienburg (19.15 Uhr Turnierbeginn) ausgetragen wird. Weitere Gegner für das Stader A-Team in der Triftweghalle sind die vier Erstplazierten der zweiten Landesliga-Gruppe, TvH Schwarz-Gold Hannover, TSC Norden, TSA Creativ Oldenburg und das B-Team der Gastgeber Nienburg. "Das ist der Lohn für unser intensives Training", strahlte das Trainerduo Marco Wiskandt und Jens Wiebusch. Grund zur Freude hatte auch das Stader B-Team als Neuling mit dem Sprung ins große Finale und Platz sieben und die junge Tanzformation des TSK Buchholz, die bei ihrer Landesliga-Premiere auf Anhieb den fünften Rang erreichte.
Hamburger Abendblatt am 09.02.2006
2. Platz für Stades Lateintänzer
Die Halle Heimgarten in Ahrensburg war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die 16 Tänzerinnen und Tänzer der TFG Stade einmarschierten und beim dritten Lateinturnier im Formationstanzen ihre Show präsentierten. Insgeheim hatte die Crew von Trainer Marco Wiskandt gehofft, an der führenden Formation aus Osnabrück vorbeiziehen zu können. Die Wertungsrichter verteilten zweimal die Note eins, zweimal die zwei, nur die drei störte in der Beurteilung, um erstmals auf Platz eins zu landen. Ein paar Tränen der Enttäuschung flossen schon. Jetzt will die TFG Stade die vierwöchige Pause zu intensivem Training nutzen und in den letzten beiden Turnieren in Syke und in Fredenbeck nochmals angreifen. Die Newcomer vom TSV Buchholz 08 haben ihren sechsten Rang in allen drei Turnieren gehalten, wollen aber ebenfalls versuchen, ihren Platz in der Endabrechnung zu verbessern. Das B-Team aus Stade hat sich nach gutem Auftakt (5. Platz) auf dem siebten Rang der Landesliga festgesetzt.
Hamburger Abendblatt am 30.01.2006
TFG Stade wieder auf Rang zwei
Die Lateinformation der Tanz-Formations-Gemeinschaft (TFG) Stade hat ihren zweiten Platz in der Landesliga Nord behauptet. Trainer Marco Wiskandt und seine 16 Tänzer zeigten sich beim Turnier in Bremen zufrieden mit ihrem Abschneiden. Die Formationen aus Stade und Osnabrück dominieren die Landesliga. Das Endturnier zum Oberliga-Aufstieg dürfte den beiden Teams schon sicher sein. Beim dritten Turnier am Sonntag, 5. Februar, in Ahrensburg (15 Uhr, Sporthalle Heimgarten) wollen die acht Stader Paare nun den Angriff auf die Spitze starten. Das B-Team der TFG Stade landete in Bremen auf dem siebten Rang, verfehlte das Finale ganz knapp. Dennoch herrscht auch bei der Crew der beiden Trainer Nadine Siliacks und Max Norbach Zufriedenheit, zumal ihre acht Paare das erste Mal in der Landesliga starten. Die Formation des TSK Buchholz bewertet ihren sechsten Platz aus Bremen als eine Bestätigung der bisher geleisteten Arbeit des Trainerehepaares Sabine und Uwe Oentrich. Das Newcomer-Team aus der Nordheide erreichte auch beim zweiten Turnier das große Finale und kommt vor allem mit seiner sympatischen Art an. Die Mädchen und Jungen feiern mittlerweile mit den anderen Teams zusammen in den Kabinen.
Hamburger Abendblatt am 21.01.2006
TFG Stade auf Platz zwei der Landesliga
Der Saisonstart für die Lateinformationen der TFG Stade und des TSK Buchholz ist geglückt. Das A-Team aus Stade belegte zum Auftakt der Landesliga in Oldenburg den zweiten Platz. Die zweite Mannschaft erreichte den fünften Rang. Direkt dahinter plazierten sich die Buchholzer, die in dieser Serie erstmals eine Lateinformation stellen. Damit schafften es alle drei Teams gleich ins Finale. "Zwischen Platz drei und sechs ist für unsere Formation noch alles drin", freute sich der Buchholzer Obmann Hansgeorg von Thun über den guten Start. Das Team wolle jetzt auf den vierten Platz als Saisonziel hinarbeiten. Eins habe der erste Auftritt in Oldenburg allerdings gezeigt: "Die Oberliga-Absteiger Osnabrück und TFG Stade A sind für uns unerreichbar", so von Thun. Aber auch von Stader Seite gab es Lob für die Premiere des TSK. Trainer Marco Wiskandt vom A-Team der TFG Stade gratulierte dem Neuling sportlich fair im Gästebuch. Schließlich sah einer der fünf Wertungsrichter die Buchholzer sogar auf dem dritten Platz. Am Ende fehlte der Formation ein Punkt zu Platz fünf. Auch die Stader Formationen bekamen jeweils eine bessere Bewertung, so daß es beim nächsten Turniertag am Sonntag, 29. Januar, in Bremen wieder spannend werden dürfte.
Hamburger Abendblatt am 14.01.2006
Mit Leidenschaft und Lampenfieber
Mit Leidenschaft und Lampenfieber Lateinformation: Start in die neue Saison. Beim Turnier in Oldenburg startet die Tanz- und Formationsgemeinschaft Stade mit zwei Teams. Stade -Lampenfieber und Anspannung halten sich heute noch in Grenzen, erst am Sonntag in aller Frühe, wenn die beiden Lateinformationen der TFG Stade in den Bus steigen und die Reise nach Oldenburg antreten, wird das Kribbeln im Bauch intensiver werden. Das erste Turnier der neuen Landesligasaison in der Lateinformation steht auf dem Programm. Die Tanz- und Formationsgemeinschaft aus Stade startet gleich mit zwei Mannschaften. Das A-Team strebt den sofortigen Wiederaufstieg in die Oberliga an, das B-Team als absoluter Neuling träumt davon, bei einem der fünf Turniere in das große Finale zu kommen. Die acht Tanzpaare des Stader A-Teams haben heute frei. "Ein Tag zum Ausspannen", sagt Trainer Marco Wiskandt. Das habe sich die Gruppe nach den anstrengenden Wochen und Monaten verdient. Fast tägliches Training vor dem Saisonstart und intensive Übungseinheiten an den Wochenenden gehörten zum Anspruch, den der neue Trainer an sein Team stellt. Marco Wiskandt hat in der Bundesliga getanzt, führte das B-Team des 1. TC Ludwigshafen in die 2. Bundesliga und besucht die Schauspielschule in Osnabrück. Er erwartet von seinem Team Disziplin, Ehrgeiz und Engagement, und gleiches gibt er zurück. Er selbst gönnt sich heute keinen freien Tag, näht das letzte Herrenhemd in schwarz-pink. Überhaupt hat Marco Wiskandt viel Hand angelegt, die neuen Kostüme der Damen hat er entworfen und geschneidert, und auch um das Make-up der Mädchen am Turniertag kümmert er sich. So kann er ein wenig das Lampenfieber unterdrücken, das ihn genauso befällt wie seine 16 Tänzerinnen und Tänzer. Der Trainer hat das Programm "Night Club", das schon im Vorjahr getanzt wurde, aufgepeppt. Während das A-Team nach Aussage von Trainer Marco Wiskandt zuversichtlich das Ziel Oberliga-Aufstieg anstrebt ("Wir haben gut gearbeitet"), fiebert das B-Team dem ersten öffentlichen Wettkampf entgegen. "Wir starten zum ersten Mal in der Landesliga", sagt Trainerin Nadine Siliacks (23). Die Lateinformation mit einem Altersdurchschnitt von 19 Jahren sieht sich nicht als Konkurrenz zum A-Team. "Wir haben ganz andere Zielsetzungen", sagt die Chemielaborantin aus Stade, die bis vor einem Jahr selbst tanzte und seit zweieinhalb Jahren Trainerin ist. "Spaß haben, Erfahrungen sammeln und uns gut vor Publikum präsentieren", so nennt Nadine Siliacks die Intention ihrer Formation. Getanzt wird nach der Original-Musik der TSG Bremerhaven unter dem Thema "Color Latino". Die Choreographie stammt ebenfalls aus dem Repertoire der TSG Bremerhaven, die Trainerin hat die Schrittfolge für ihre Mannschaft überarbeitet. Die Kleider und Herrenoberteile hat das Team vom A-Team übernommen und leicht verändert. Die Herrenhosen sind neu angefertigt worden. "Wir trainieren bis zu acht Stunden in der Woche", sagt Nadine Siliacks, die von Max Norbach, einem Tänzer des A-Teams, unterstützt wird. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Formationen klappt bei der TFG Stade gut. Marco Wiskandt hat so manchen Tip und Hinweis parat und auch schon mal beim Training des B-Teams vorbeigeguckt. Und morgen früh steigen beide Lateinformationen um 6 Uhr gemeinsam in den Bus und fahren nach Oldenburg zur Saisonpremiere. Eine Vielzahl von Tanzsport-Fans begleitet die beiden Teams.
2005
Hamburger Abendblatt am 31.12.2005
Spaß im Kleid und am Ball
Zwillinge: Sie machen fast alles gemeinsam. Carola und Christina Gabsdiel spielen zusammen Fußball und tanzen in derselben Lateinformation. Von Hans Kall Assel - Fußball und Lateintanzen haben nicht viel Gemeinsamkeiten. Auf der einen Seite der Ballsport, Körper betont, kämpferisch und kraftvoll, auf der anderen Seite der Tanzsport, grazil, leidenschaftlich und elegant. Carola und Christina Gabsdiel aus Assel vereinen alle Tugenden. Sie haben Fußball- und Tanzsport miteinander vereint. Für die Zwillinge ist beides Hobby - gleichrangig nebeneinander. "Manchmal hat Fußball Vorrang", sagt Carola Gabsdiel, "ein anderes Mal wieder Tanzen." Was aber ganz ausgeprägt ist, das ist die Gemeinsamkeit der beiden 24 Jahre alten Mädchen aus Assel. Und das läßt sich durchaus simpel erklären: Carola und Christina sind Zwillinge, am 10. Mai 1981 zur Welt gekommen, nur 60 Sekunden auseinander. Und darin sehen die beiden auch das intensive Gemeinschaftsgefühl und ihre Gemeinsamkeiten. Christina und Carola sind fast unzertrennlich. Beide Mädchen wohnen zu Hause bei den Eltern Bärbel und Harald Gabsdiel. Einziger Unterschied: Christina hat im elterlichen Haus eine eigene Wohnung, Carola lebt bei ihren Eltern. Die Zwillinge spielen zusammen Fußball in der Kreisliga beim SV Burweg, sind beide defensive Mittelfeldspielerinnen. Den Tanzsport üben die Gabsdiel-Schwestern bei der TFG Stade aus, gehören zur Lateinformation. Beruflich sind sie in den Elbe-Kliniken in Stade beschäftigt, als Bürokauffrauen in derselben Abteilung im Patientenmanagement. Allerdings, und das ist im Leben der Schwestern schon eine Ausnahme, sitzen sie nicht gemeinsam in einem Büro. "Uns trennt ein Zimmer", sagt Carola und lacht. Auf den ersten Blick gleichen die beiden Schwestern wie ein Ei dem anderen. "Wer uns aber länger kennt, kann uns schon unterscheiden", betont Carola Gabsdiel. Nur zuerst sei es eben schwierig. Bewußt ausgenutzt haben sie ihre Ähnlichkeit nie. Dazu sind die beiden jungen Damen zu ehrlich. "In der Schule haben die Lehrer nur ungern zugegeben, uns verwechselt zu haben", erzählen die Schwestern unisono. Den Fußballsport betreiben die beiden seit ihrem 17. Lebensjahr, gehen gemeinsam beim SV Burweg im Mittelfeld auf Torjagd. "Ein Zufall hat uns zum Fußball gebracht", sagt Carola. Eine Nachbarin habe sie zum Training mitgenommen. Einmal mitgekickt, seitdem jagen sie der Kunststoffkugel hinterher. Den Tanzsport betreiben Carola und Christina seit den Tanzkursen vor der Konfirmation. Auch aus Zufall. Über eine Zeitungsannonce, in der Formationstänzerinnen gesucht wurden, kamen sie dazu. Und beide zeitintensiven Hobbys sind für Carola und Christina Gabsdiel gleichrangig. Nur am 15. Januar hat die Formation der TFG Stade Vorrang. An diesem Tag steht das Auftaktturnier in der Landesliga in Oldenburg auf dem Programm, zur gleichen Zeit sollte in Stade die Hallenkreismeisterschaft im Fußball mit dem SV Burweg bestritten werden. "Tanzen ist diesmal wichtiger", sagt Carola. Angst, sich beim Zweikampf ein paar Blessuren zu holen, haben die Schwestern nicht. Blaue Flecken oder Blutergüsse werden einfach weggeschminkt, sagen die beiden Sportlerinnen. Carola und Christina Gabsdiel sind ehrgeizig. Mit der Lateinformation der TFG Stade streben sie den Wiederaufstieg in die Oberliga an. Mit dem neuen Trainer Marco Wiskandt aus Osnabrück, ein Profi mit langjähriger Erfahrung als Tänzer und Lizenztrainer, sollte das Vorhaben gelingen. Das harte und intensive Training an den Wochenenden hat sich schon ausgezahlt, ein Fortschritt sei zu erkennen, sagt Carola Gabsdiel. Bis zum Turnierauftakt in Oldenburg steht sogar tägliches Training auf dem Programm. Da paßt die Fußball-Winterpause so richtig ins Konzept der Zwillingsschwestern. Beruf, Fußball, Tanzen, viel Zeit für Freunde und Freizeit bleibt da nicht. Aber das stört die Zwillinge aus Assel derzeit wenig. "Wir haben unseren Freundeskreis in der Fußballmannschaft und in der Lateinformation", betont Christina. Der Terminkalender wird einfach nach den Hobbys aufgestellt. "Manchmal", so sagt Carola Gabsdiel, "müssen wir sonntags zwei Taschen packen. Dann haben wir zuerst ein Fußballspiel und dann Tanztraining." Aber das ist angenehmer Streß für die vielseitigen Zwillingsschwestern.
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