Historie

Südamerikanische Kreistänze in einem Tanzkreis sind 1990 der Beginn der heutigen
TFG Stade e.V.

In diesem Jahr ruft Elke Gerdes, von der damaligen Stader Tanzschule „Elke’s Tanzschule“, eine Lateinformation ins Leben, welche in einem „Tanzkreis“ südamerikanische Tänze tanzt.

Schnell sollte den Formationsmitgliedern der „große Tanzsport“ geboten werden und somit wurde im Jahr 1994 durch die Tanzschule eine Choreographie von der TSG Bremerhaven gekauft. „Olympia“, eine Weltmeisterchoreographie, begleitet die Tänzer von nun an als erstes professionelles Thema in der Welt der Lateinformationen.

Nun wollen die Tänzer mehr! Der Wille bei Turnieren zu starten ist stärker als je zuvor. Leider stand den Tänzern dieser Weg nicht von vornherein offen, denn für einen Tanzkreis als Teil einer Tanzschule ist ein Start im Ligabetrieb nicht möglich. Hier musste eine Lösung gefunden werden.

Am 11.06.1994 wird die Tanz- und Formationsgemeinschaft Stade in der Rechtsform eines Vereins gegründet. Von den acht Gründungsmitgliedern war bis Sommer 2011 noch einer aktiv als Trainer im Verein tätig. Dies ist auch ein Zeichen für gute Stimmung und Zusammenhalt, welche bis heute im Verein herrschen.

Anfang 1995 konnte der Verein schon 69 Mitglieder melden, was sicherlich auch der guten Kooperation mit „Elke’s Tanzschule“ zu verdanken war. Viele junge Tänzer/innen wurden bereits in den Anfangskursen auf die bestehende Lateinformation aufmerksam gemacht.

Bereits kurze Zeit später -im Mai 1995- richtete die TFG Stade e.V. das erste Heimturnier in der Fredenbecker Geestlandhalle aus. Schon damals war das Turnier ein voller Erfolg und machte den Verein weit über das Stader-Umland hinaus bekannt. Noch heute sind die Heimturniere in der Fredenbecker Geestlandhalle ein Erlebnis. Die TFG Stade e.V. war zwischen 1997 und 2011 Ausichter von acht Turnieren.

Ende 2003 konnte der Verein 54 Mitglieder zählen. Innerhalb von nur zwei Jahren (2003/2004) konnte der Verein seine Mitgliederzahl mehr als verdoppeln.

In der Saison 2005/2006 stellte der Verein erstmals drei Teams, wovon zwei im Ligabetrieb starteten. Für die TFG Stade e.V. war das Jahr 2006 ein Besonderes, denn erstmals wurde neben dem A-Team auch ein B-Team für die Landesliga-Turniersaison gemeldet. Das dritte Team wird bis heute als Nachwuchsteam geführt, in welchem junge, interessierte Menschen die Grundlagen des Formationstanzens erlernen.
Der Verein hatte es sich zum Ziel gesetzt, das A-Team in die Oberliga zu führen. Nach einer fulminanten Saison gelang dieses bereits 2006 mit der -abgeänderten- Düsseldorfer Choreographie „Nightclub“. Das A-Team der TFG Stade e.V. dominierte das Relegationsturnier und gewann dieses letztendlich klar und stieg somit in die Oberliga auf.

Im Jahr 2007 ging die TFG Stade erstmals mit einer eigens entwickelten Choreographie an den Start, das Thema war „Copa Cabana“. Diese Musik wurde extra für den Verein eingesungen und arrangiert. Ziel war es, in der Oberliga vorne mitmischen zu können.

Bedingt durch notwendige strukturelle Veränderungen wurde das C-Team (Nachwuchs) im Jahr 2008 ein Teil der Tanzschule Hillmann (Stade) und gehörte nun offiziell nicht mehr in die Strukturen der TFG Stade e.V. Durch diverse Auftritte auf Abschlussbällen der Tanzschule Hillmann konnte sich der Verein weiter der Öffentlichkeit präsentieren und neue Mitglieder gewinnen. Um den Zusammenhalt und die Bindung des Nachwuchs zum Verein nicht zu verlieren, wurden die Trainer des C-Teams von der TFG Stade e.V. gestellt und Unternehmungen und Veranstaltungen weiterhin mit allen Teams zusammen geplant.

Bedeutend im Jahr 2008 war zudem, dass dem B-Team nachträglich der Aufstieg in die Oberliga gelungen ist. Somit starteten beide Stader Turnierteams in der Saison 2009 in der Oberliga Nord Latein mit der zweiten Eigenproduktion „Pussycat Dolls“. Dieses Stück wurde aus bestehenden Liedern der englischen Gruppe gemixt und arrangiert. Eine anspruchsvolle Choreographie sollte frischen Wind in den Verein bringen und für Erfolg sorgen. Zum Ende diesen Jahres hatte der Verein 72 Mitglieder.

Das Stader A-Team ist in der Saison 2010/2011 mit der dritten Eigenproduktion „Michael Jackson“ gestartet und konnte den vierten Platz in der Oberliga belegen.

Durch einen Entschluss der Mitglieder wurde -nach intensiven Vorbereitungen durch das Vorstandsteam- im Jahr 2011 das C-Team wieder in den Verein eingegliedert. Ziel war und ist es, die Nachwuchsarbeit in den eigenen Reihen zu halten und hier eine bessere Förderung vornehmen zu können. Es wurde eine neue Trainingsörtlichkeit gesucht und gefunden. Der Neuaufbau eines eigenen Nachwuchsteams ging sehr gut voran und ist bis heute eine wichtige Stütze für den Verein. Derzeit besteht das Nachwuchsteam aus ca. 25 jungen Tänzern/innen.