Jan 24

A-Team startet mit 2. Platz in die neue Saison

Ein toller Start in die neue Saison

Nach einer langen Vorbereitung und vielen Trainingsstunden war es am vergangenen Sonntag endlich soweit. Der Saisonauftakt der Landesliga Nord B Latein in Nienburg stand an und unser A-Team reiste mit seiner neuen Choreographie „Die 90er“ an.

Nachdem in den beiden vergangenen Jahren noch zu den Klängen von „Italian Summer“ getanzt wurde, sollte nun etwas Neues her. Vorstand und Trainerteam waren sich einig, dass das neue Thema frischer wirken muss und das Teamwünsche mit einbezogen werden sollten. Recht schnell, auch inspiriert von der Musikauswahl auf Team Feiern, kam man auf das Thema 90er Jahre. Das Vorstandsteam in Person von
Janek Blanke und Sven Strehlow suchten dann zusammen mit Haupttrainer Jens Wiebusch die einzelnen Titel zusammen, aus denen dann die neue Musik kreiert wurde.

Nachdem dann Choreograph Stephan Schanz und seine Ehefrau, die Co-Trainerin Julia Schanz, die passenden Schritte entwickelt hatten, war sie fertig – unsere neue Choreographie „Die 90er“.

Anfang Januar präsentierte das Team die neue Choreografie erstmals öffentlich vor Eltern, Freunden und Bekannten. Entsprechend hoch war die Anspannung zum Turnierstart. Wie in jedem Jahr gab es auch zur neuen Saison wieder einige Veränderungen beim Personal, wodurch eine Dame und ein Herr ihr Turnierdebut feierten. Alisa Norbach und Nick Dercho waren entsprechend nervös vor dem ersten großen Auftritt.

Alisa Norbach – sie übrigens die Tochter unseres langjährigen Tänzers und Trainers Max Norbach

Nick Dercho mit Kiara Mundt

Bereits morgens um 06:00 Uhr begann die gemeinsame Busfahrt in Stade, die von vielen Teammitgliedern noch zum Schlafen genutzt wurde. Nur Trainer Jens Wiebusch war hellwach und wirkte schon sehr auf das Turnier konzentriert.

In Nienburg angekommen musste es schnell gehen – bereits 45 Minuten nach Ankunft ging es zur Stellprobe. In diesen 15 Minuten hat das Team die Möglichkeit die Halle und die Tanzfläche kennen zu lernen und einen ersten Durchgang der ca. 6 Minuten langen Choreografie zu tanzen. Die Traineransprache nach der Stellprobe war deutlich: zu viele Fehler und fehlende Konzentration bei einigen Paaren wurden vom Trainer bemängelt. „So wird es schwer heute in die Finalrunde zu kommen. Ihr könnt viel mehr als das was ihr eben gezeigt habt und gerade heute bei dem ersten Turnier der Saison muss es sitzen“, so Wiebusch.

Das Los wollte es so, dass unser A-Team zum Turnierstart an erster Stelle das Parkett betrat. Die ausverkaufte Halle in Nienburg sorgte direkt von Beginn an für Stimmung und als die ersten Klänge der neuen Musik aus den Boxen kamen, wurde es richtig laut auf der Tribüne. „Everybody“ von den Backstreetboys weckte bei den Zuschauen direkt Erinnerungen an „Die 90er“. In der Vorrunde war dem Team noch eine gewisse Verunsicherung anzumerken und es lief auch nicht alles rund. Zur Mitte der Choreographie kam es dann zu einem Sturz auf dem Parkett, bei dem das Paar jedoch relativ schnell wieder in den Rhythmus gekommen ist. Unter anderem wegen diesem Fehler begann dann die Zeit des Zittern. Wie bewerten die Wertungsrichter den ersten Durchgang, reicht es für das große Finale oder landet man direkt zum Saisonstart im kleinen Finale?

Die Erleichterung bei Trainer Wiebusch und Teamkapitän Strehlow bei der Bekanntgabe der Finalrunden war entsprechend groß – nur zwei Mannschaften mussten den Weg in das kleine Finale antreten, wobei unser Team in die 6er Runde des großen Finale gesetzt wurde. Dort zeigten die 16 Damen und Herren dann eine starke Leistung. Die Hits „Mambo Nr. 5“, „Macarena“, „Wannabe“, „Barbie Girl“ und viele andere sorgten für gute Stimmung auf und neben der Tanzfläche. Bis auf Kleinigkeiten zeigte Stade eine souveräne Leistung und dieses spürte man auch, als das Team die Fläche verließ. Deutlich gelöster und gut gelaunt wirkte die gesamte Mannschaft.

Dann wurde es spannend – die Wertungsrichter betraten die Fläche um ihr Urteil abzugeben.

Die offene Wertung brachte noch kein klares Urteil – es musste gerechnet werden. Schnell war dem Team dann jedoch klar, dass sie den zweiten Platz erreicht hatten und lediglich die starke Konkurrenz aus Pinneberg noch vor ihnen gelegen hat. Entsprechend groß war der Jubel und die ersten Tränen der Freude haben nicht lange auf sich warten lassen. „Ich bin sehr stolz auf euch, wir haben ein tolles Team und wenn wir es wollen, können wir gemeinsam noch viel erreichen!“, so die Traineransprache nach dem Turnier.

„Das Turnier verlief richtig gut und wir sind froh, dass unser neues Konzept auch beim Publikum so gut angekommen ist. Die Stimmung in der Halle war fantastisch und als dann im Ausmarsch zu „Macarena“ sogar Teile des Publikum mitgetanzt haben, konnte man das alles auch genießen“, so Janek Blanke, aktiver Tänzer und stellvertretender Vorsitzender der TFG.

Bei der anschließenden Siegerehrung gab es dann noch einen besonderen Moment. Teamkapitän Sven Strehlow und seine Ehefrau Sabrina wurden für 110 Turniere (Sven 60, Sabrina 50) geehrt. Beide haben diese Turniere alle in der TFG Stade e.V. getanzt. Wenn man bedenkt, dass eine Saison im Schnitt 5 Turniere hat, kann man leicht errechnen, wie lange beide bereits dabei sind. Wir bedanken uns für über 12 tolle Jahre und die große Vereinstreue.

110 Turniere für die TFG getanzt – Sven Strehlow (60 Turniere) und Ehefrau Sabrina (50 Turniere)

Die anschließende Feier in der Kabine und im Bus war standesgemäß laut und lang. Gegen 21:30 Uhr endete dann ein langer erster Turniertag mit der Ankunft in Stade.

Wir freuen uns auf das zweite Turnier am 17. Februar in Walsrode.

Euer
TFG Stade e.V. SocialMedia-Team